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Verhütung dauerhaft und sicher: Vasektomie


Sterilisation in Fürth mit der klassischen OP-Methode

Vasektomie-Informationen

Mittel zur Empfängnisverhütung gibt es schon seit dem Altertum. Die Verhütungsmethoden waren schon damals recht wirkungsvoll. Allerdings gibt es schon seit Beginn das Problem, dass es in erster Linie die Aufgabe der Frau war bzw. ist sich um die Verhütung zu kümmern. Mit dem Kondom und der Vasektomie gibt es immerhin zwei Möglichkeiten wie auch der Mann beim Geschlechtsverkehr verhüten kann.

Die Vasektomie ist sicherer und dauerhafter als das Kondom. Langfristig ist sie auch die kostengünstigere Variante. Je nach Arzt kann der finanzielle Aufwand variieren, jedoch bewegen sich die Gesamtkosten deutschlandweit in der Regel zwischen 400 und 600 Euro. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, weil es sich bei der Sterilisation des Mannes in den meisten Fällen um eine Wunschleistung handelt. Jedoch muss der Patient den Betrag nur einmal aufbringen, wohingegen andere Mittel wie das Kondom oder die Antibabypille laufende Kosten verursachen.

Auch die Tatsache, dass die Vasektomie für Urologen mittlerweile ein unkomplizierter Routineeingriff ist und ambulant durchgeführt werden kann, macht die Art der Verhütung immer beliebter. Jedoch ist zu beachten, dass eine Sterilisation ein Leben lang hält. Der Mann ist nach einer abgeschlossenen Vasektomie für immer zeugungsunfähig. Besonders eignet sich die Sterilisation daher für Männer und Paare, die bereits Kinder haben und deren Familienplanung abgeschlossen ist.

Die eigentliche Vasektomie, also der Eingriff an sich, läuft folgendermaßen ab: die Operation findet entweder in der Praxis des Urologen statt, in einem Operationszentrum oder einer Klinik. In allen drei Fällen handelt es sich um einen ambulanten Eingriff. Das bedeutet, dass der Patient nur für die Operation dort erscheinen muss und anschließend direkt wieder nach Hause gehen kann.

Bevor die Vasektomie losgeht, erhält der Patient eine lokale Narkose. Die Region des Skrotums (Hodensack) wird dabei unempfindlich gemacht. Wenn die Narkose wirkt, kann der Operateur die Haut eröffnen, um die Samenleiter freizulegen, die durchtrennt werden sollen. Ein kleiner, sauberer Schnitt ist ausreichend.

Durch die minimale Öffnung werden die Samenleiter herausgehoben. Der Urologe entnimmt davon jeweils zwei bis drei cm und verschließt die entstandenen offenen Enden. Dies passiert durch Verödung oder Umschlagen und Abbinden. Die Samenleiterstränge werden außerdem in unterschiedliche Gewebeschichten zurückgelegt. Eine erneute Verbindung der Samenleiter wird dadurch ausgeschlossen. Um die Operation abzuschließen, wird die Haut vernäht. Hierzu genügt meist ein Stich. Nach der OP darf der Patient wieder nach Hause gehen.

Am nächsten Tag wird in aller Regel eine Wundkontrolle durchgeführt. Der Arzt sieht sich dabei an, ob die Operationswunde gut verheilt. Schließlich sollte sich der Mann etwa eine Woche lang Zeit nehmen, um sich zu erholen. Körperliche Aktivitäten, einschließlich Geschlechtsverkehr, müssen in dieser Phase pausiert werden. Es ist wichtig, dass der Patient sich schont, um eine reibungslose Wundheilung zu unterstützen und Komplikationen zu vermeiden.

Der Alltag kann nach dieser Zeit wieder aufgenommen werden, aber Vorsicht: es muss zunächst noch weiterhin alternativ verhütet werden. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich noch befruchtungsfähige Samenzellen in der Samenflüssigkeit. Es dauert einige Ejakulationen bis keine Samenzellen mehr vorhanden sind. Um diesen Fall zu überprüfen wird etwa zwei bis drei Monate nach der Vasektomie eine Spermienkontrolle durchgeführt. Eine Probe der frischen Samenflüssigkeit des Patienten wird dabei mithilfe eines Spermiogramms auf noch bewegliche Samenzellen überprüft. Nachdem keine solcher Samenzellen mehr nachgewiesen werden können, gilt der Patient als zeugungsunfähig.

Fürth als Vasektomie-Standort bei den Vasektomie-Experten

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www.vasektomie-experten.de ist das Informationsportal, das sich ausführlich mit dem Thema Sterilisation des Mannes beschäftigt. Als einzige sichere Verhütungsmethode für den Mann erlangt die Vasektomie (Sterilisation beim Mann) immer größere Wichtigkeit. Interessierte Männer haben auf diesen Seiten die Möglichkeit sich umfassend zur Thematik zu belesen. Detailliert werden alle Fragen gut verständlich beantwortet, Vor- sowie Nachteile werden erklärt und verschiedene OP-Methoden aufgezeigt.

Darüber hinaus können Männer hier Vasektomie-Experten, also urologische Fachärzte, in ihrer näheren Umgebung finden. Pro Standort wird eine urologische Praxis ausführlich vorgestellt, sodass Patienten die Arztsuche erleichtert wird. Man kann sich ganz in Ruhe einen für sich geeigneten Facharzt aussuchen.

Die Webseite vasektomie-fuerth.de wurde zu Informationszwecken erstellt und ersetzt nicht die persönliche Beratung und Behandlung durch einen ausgebildeten Facharzt für Urologie.

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Autor: Dirk Sadrinna